Blitzer-Apps: Legal, verboten oder Grauzone?

Blitzer-Apps erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, schließlich gab es in den vergangenen Jahren immer noch drastischere Strafkataloge und Bußgelder für Temposünder. Vorteil von Blitzer-Apps gegenüber einem reinen Radarwarner ist, dass diese deutlich einfacher zu bedienen und zugleich auch deutlich kostengünstiger sind. Doch sind Blitzer-Apps überhaupt legal, verboten oder eine Grauzone? Wir klären über die derzeitigen Regelungen in Deutschland auf.


Was ist eine Blitzer-App?

Blitzer-Apps gibt es zuhauf – sowohl für iOS-Smartphones als auch Android-Smartphones hat sich ein regelrechter Markt entwickelt, wenn es um das rechtzeitige Warnen von Verkehrskontrollen und Geschwindigkeitskontrollen geht. Die Apps arbeiten dabei fast immer nach demselben Prinzip: Begegnet der Fahrzeugführer einer Geschwindigkeitskontrolle, egal ob stationär oder mobil, kann diese in der App quittiert werden. Dank GPS-Koordinaten wird der konkrete Standort der Geschwindigkeitskontrolle in einer Datenbank hinterlegt, so dass andere Fahrerinnen und Fahrer rechtzeitig gewarnt werden können. Meist handelt es sich um regelrechte Communities, die jedoch nicht nur auf Blitzer und Tempokontrollen, sondern auch auf Gefahrenstellen wie Unfälle oder Staus aufmerksam machen möchten. Insofern werben Blitzer-Apps nicht nur mit einer Geld- und Zeitersparnis durch das Vermeiden von Bußgeldern, sondern auch mit einem Mehrgewinn in Bezug auf die Verkehrssicherheit.

Darf man eine Blitzer-App legal installieren?

Prinzipiell gilt in Deutschland, dass technische Geräte zur Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen weder betrieben noch betriebsbereit während der Fahrt mitgeführt werden dürfen. Radarwarner sind daher streng verboten. Dies wird im §23 Abs. 1c der StVO geregelt. Wer sich von der Polizei mit einem Radarwarner oder Blitzerwarner erwischen lässt, begeht demnach eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld von 75,- Euro und 1 Punkt im Fahreignungsregister rechnen. Zudem darf die Polizei den Radarwarner sicherstellen und sogar vernichten. Doch wie verhält es sich nun, wenn man eine Blitzer-App installiert?

Auch Smartphones bzw. Handys gelten als technische Geräte, die in Kombination mit einer Blitzer-App zur Anzeige von Geschwindigkeitskontrollen verwendet werden könnten. Das heißt natürlich nicht automatisch, dass man das Smartphone während der Fahrt nicht mehr mitführen darf. Ein Smartphone mit Blitzer-App ist daher nur dann verboten, wenn man es auch tatsächlich während der Fahrt nutzt bzw. sich automatisiert von einer Blitzer-App warnen lässt. Die reine Installation einer Blitzer-App im Smartphone gilt daher nach allgemeiner Auffassung als völlig unproblematisch – nur betriebsbereit bzw. geöffnet darf sie während der Fahrt nicht sein. Selbiges gilt übrigens auch für Radarwarner im Navigationssystem – sollte man sich von der Polizei bei der Nutzung einer solchen Warnfunktion erwischen lassen, droht ebenfalls ein Bußgeld. Daher kann man sich ruhigen Gewissens über mögliche Gefahren informieren, sofern man eine Blitzer-App vor Fahrtantritt benutzt bzw. aktiv gebraucht. Außerdem richtet sich das Verbot einer Blitzer-App ausschließlich an den Fahrzeugführer, nicht jedoch an andere Insassen bzw. Passagiere. Beifahrerinnen und Beifahrer können eine Blitzer-App daher durchaus nutzen, sofern der Fahrzeugführer von der Warnmeldung der Blitzer-App nichts mitbekommt. Tipp: Auch Gadgets wie der ooono Blitzerwarner oder der Saphe Drive Mini sind streng genommen verboten und dürfen nicht benutzt oder betriebsbereit während der Fahrt mitgeführt werden.

Fazit: Wer sich Informationen über Radarkontrollen und Blitzer einholen möchte, sollte sich möglichst vor Fahrtantritt erkundigen. Viele Routenplaner helfen dabei, stationäre und mobile Tempomessungen schnell ausfindig zu machen. Alternativ kann man andere Autofahrerinnen und Autofahrer durch Handzeichen (nicht durch Lichthupe!) auf mögliche Blitzer aufmerksam machen oder standortunabhängige Blitzermeldungen im Radio verfolgen. Bestenfalls hält man sich einfach an das vorgeschriebene Tempo – dann braucht es auch keine Blitzer-App.

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E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec – was sind die Unterschiede?

E-Bikes sind beliebter denn je – im Jahr 2020 und 2021 ist ein regelrechter Boom ausgebrochen, wenn es um die Nachfrage nach Fahrrädern mit Elektromotor geht. Doch E-Bike muss nicht unbedingt E-Bike sein. So gibt es wichtige Unterschiede zwischen einem eigentlichen E-Bike, einem so genannten Pedelec und einem S-Pedelec. Doch was sind die Unterschiede und braucht man für ein Fahrrad mit Elektromotor unbedingt eine Versicherung?


E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec – was sind die Unterschiede?

Was genau verbirgt sich eigentlich hinter den Begriffen E-Bike und Pedelec und welche Unterschiede gibt es? Allgemein umfassen die Begriffe E-Bike, Pedelec und S-Pedelec solche Fahrräder, die mit einem Motor ausgestattet sind. Doch ob es sich nun um ein E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec handelt, hat entsprechende Auswirkungen auf die Technik, die jeweilige Geschwindigkeit und die rechtliche Klassifizierung des Elektro-Fahrrads.

E-Bike: Unter einem E-Bike im engeren Sinne versteht man streng genommen ein Leicht-Mofa, das auch ohne Tretunterstützung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 20 km/h (oder mehr) bewegt werden kann. Da man sich mit einem E-Bike auch ohne Pedalieren fortbewegen kann, gilt es rein rechtlich als Kraftfahrzeug. Insofern benötigt man ein Versicherungskennzeichen und eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Auch eine Helmpflicht ist für diese Art der E-Bikes vorgeschrieben. Radwege dürfen mit einem E-Bike nicht befahren werden – sie dürfen daher nur auf der Fahrbahn benutzt werden.

Pedelec: Redet man von E-Bikes im weiteren Sinne, sind meist so genannte Pedelecs gemeint. Auch Pedelecs verfügen wie ein E-Bike über einen Elektromotor – die maximale Nenndauerleistung ist allerdings auf 250 Watt begrenzt. Der Elektromotor eines Pedelecs wirkt im Vergleich zu einem E-Bike im engeren Sinne lediglich unterstützend und nur bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 25 Kilometern pro Stunde. Daher spricht man beim Pedelec auch von einem unterstützenden Elektrofahrrad. Dass sich das Pedelec nur mit Tretunterstützung bis 25 km/h bzw. durch Pedalieren fortbewegen kann, klassifiziert es im juristischen bzw. verkehrsrechtlichen Sinne als Fahrrad und nicht als Kraftfahrzeug.

Wie beim Radfahren benötigt man daher weder einen besonderen Führerschein noch eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Kommt es bei einem Unfall zu Schäden, sind diese wie bei einem normalen Fahrrad ohne E-Motor von der privaten Haftpflichtversicherung abgedeckt. Auch eine Helmpflicht oder ein Mindestalter ist für die Benutzung eines Pedelecs nicht vorgeschrieben. Optional bzw. freiwillig können sich Besitzer eines Pedelecs jedoch für eine Kaskoversicherung entscheiden. Eine solche E-Bike-Versicherung ist freiwillig und umfasst beispielsweise Diebstahl, Crashs oder Transportschäden. Einen Vergleich zu E-Bike-Versicherungen gibt es hier.

S-Pedelec: S-Pedelecs sind sozusagen leistungsfähiger als Pedelecs – sie können über einen leistungsstärkeren Motor verfügen und bieten eine Tretunterstützung mit Geschwindigkeiten von maximal 45 Kilometern pro Stunde. S-Pedelecs müssen jedoch wie ein klassisches Mofa angemeldet werden, was den Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung erforderlich macht. Auch darf ein S-Pedelec nur benutzt werden, wer mindestens 16 Jahre alt ist und einen Führerschein der Klasse AM besitzt. Radwege sind für S-Pedelecs ebenfalls tabu und wie beim Moped oder Motorrad besteht eine strenge Helmpflicht.

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Active Sound-System kaufen – worauf achten?

Der Markt an Active Sound-Systemen für PKWs ist groß – viele Auto-Teile-Onlineshops oder Tuning-Firmen bieten die künstliche Geräuscherzeugung mit V8-Sound zum Nachrüsten an. Doch worauf sollte man achten, wenn man ein Active Sound-System kaufen möchte? Welche Funktionen benötigt man unbedingt und auf welche Features kann man verzichten?

Active Sound kaufen: Angebote und Preise


Active Sound-System kaufen – worauf achten?

Wer ein Active Sound-System bei einem BMW, einem Audi oder einem Mercedes-Benz nachrüsten möchte, findet im Internet viele verschiedene Anbieter. Der Grundgedanke des Active Sound-Systems bzw. Soundmoduls ist immer derselbe: Mittels Aktuator, also einer Soundkugel, und mit Hilfe von Steuergeräten sowie Signalen aus dem CAN-Bus des Fahrzeugs, moduliert das Active Sound-System einen künstlichen Auspuffsound, der von einem echten V8-Blubbern kaum zu unterscheiden ist. Der Lautsprecher, der bei einem solchen Active Sound-System verwendet wird, ist eigentlich immer derselbe. Nur wie sich das System anhört, ob es ein sonores Blubbern oder eine heulende Drehzahlorgie ist, trennt beim Active Sound-System die Spreu vom Weizen. Denn nicht jedes Active Sound-System kommt mit einer guten Klangqualität daher und nicht jedes Active Sound-System bietet die Möglichkeit, den Sound überhaupt individuell einstellen zu können. Deshalb sollte man ein System wählen, das individuelle Klangeinstellungen ermöglicht.

Auch Sonderfunktionen wie Schubabschaltung, Motorstartbegleitung oder Steuerung via App sind nicht selbstverständlich und sollten beim Funktionsumfang nicht fehlen. Beim Kauf sollte man daher einen Active Sound-Anbieter wählen, der sich um möglichst viele Features und Einstellungsmöglichkeiten bemüht und regelmäßig Updates für das Active Sound herausbringt. Bestenfalls sollte es die Möglichkeit geben, individuelle Klangprofile anlegen und abspeichern zu können, um bei Bedarf schnell und unkompliziert den gewünschten Auspuffsound einstellen zu können. Um nicht immer das Smartphone samt App dabei haben zu müssen, empfiehlt sich auch eine Steuerung über die originalen Fahrzeugtasten. So kann man das Active Sound-System auch ohne Smartphone oder Fernbedienung in wenigen Sekunden ein- oder abschalten oder zwischen den bereits angelegten Klangprofilen wechseln. Je nach Fahrzeugmodell und abhängig von der Ausstattung des Fahrzeugs kann hierfür der Taster des Tempomats, der Taster des ESP oder ein anderer CAN-Bus-gesteuerter Schalter verwendet werden. Welche Hersteller welchen Funktionsumfang mitbringen, lässt sich im Active Sound-Vergleich auf folgender Webseite nachlesen: https://www.active-sound.de/active-sound-vergleich/607/

Deep Speaker, High Speaker oder Vibration Speaker?

Unterschiede beim Active Sound-System gibt es nicht nur beim Funktionsumfang, sondern auch beim Lieferumfang und der Soundqualität. Letztere lässt sich beeinflussen, indem man nicht nur den Klang des Systems individuell einstellt, sondern auch weitere Lautsprecher verbaut. Der Anbieter Maxhaust hat beispielsweise nicht nur den klassischen Aktor oder Aktuator, sondern optional auch einen High Speaker oder einen Vibration Speaker im Programm. Während der High Speaker vor allen Dingen für höhere Töne verantwortlich und vor allen Dingen bei Fehlzündungen nützlich ist, kann ein zweiter Deep Speaker – also ein zweiter Sound Booster – vergleichbar mit einem Stereosound für mehr Klangvolumen sorgen. Der optionale High Speaker, der Schallwellen über die Motorhaube generiert und so das Nagelgeräusch eines Diesels reduzieren kann, ist eine weitere Möglichkeit vom Anbieter Maxhaust, um ein optimales Klangerlebnis erzielen zu können.

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DJI-Kameradrohne für unter 500,- Euro

Mit der DJI Mini 2 hat DJI im Jahr 2020 eine performante Kameradrohne für unter 500,- Euro vorgestellt. Die DJI Mini 2 ist mit einem Preis ab 459,- Euro besonders preiswert und eignet sich daher für alle, die in das Thema Drohnen und Quadrocopter einsteigen möchten. Dank 4K-Kamera, Schwebesensoren oder OcuSync 2.0-Bildübertragung ist die DJI Mini 2 leistungsfähig und anwenderfreundlich genug, um mit den meisten Kameradrohnen am Markt mithalten zu können.


DJI-Kameradrohne für unter 500,- Euro

DJI-Kameradrohne für unter 500,- Euro

Die DJI Mini 2 ist eine preiswerte und performante Kameradrohne für unter 500,- Euro.

Wer eine DJI-Kameradrohne für weniger als 500,- Euro sucht, ist mit der DJI Mini 2 gut beraten. Der DJI-Winzling bietet nicht nur stabilisierte 4K-Videos und einen äußerst kompakten Formfaktor, sondern aufgrund eines Gewichts von weniger als 249 Gramm auch eine hohe Portabilität. Zudem ist für die DJI Mini 2 kein Drohnen-Führerschein notwendig, wie er beispielsweise für die DJI Air 2S (mehr dazu hier) zwingend nach aktueller EU-Gesetzgebung vorgeschrieben ist. Wichtig: Zwar benötigt man keinen Drohnen-Führerschein für die DJI Mini 2, dafür jedoch eine Drohnen-Versicherung sowie eine Drohnen-Plakette bzw. Drohnen-Registrierung (Drohnen-Steuerer-iD beim Luftfahrtbundesamt).

Abseits davon zeichnet sich die DJI Mini 2 durch die bewährte OcuSync-Signalübertragung aus, die in der 2.0-Generation ultrahohe Reichweiten von bis zu 6 Kilometern und extrem stabile Videoübertragungen in FullHD-Auflösung ermöglicht. Steuerung, Live View oder Konfiguration der DJI-Kameradrohne für unter 500,- Euro gehen mittels DJI Fly-App vonstatten, die DJI kostenlos sowohl für iOS- als auch Android-Smartphones im Apple App Store bzw. Google Play Store zum Download anbietet. Innerhalb der App werden natürlich auch Echtzeit-Flugparameter angezeigt – etwa Geschwindigkeit, Höhe oder Distanz.

Auch Panoramen sind mit der DJI Mini 2 möglich.

Auch Panoramen sind mit der DJI Mini 2 möglich.

In Sachen Sicherheit verzichtet die DJI Mini 2 im Vergleich zu teureren DJI-Modellen zwar auf eine Hinderniserkennung, dafür verfügt die Mini-Drohne über klassisches GPS, Return To Home-Funktionen oder Schwebesensoren. Insofern lässt sich die DJI Mini 2 von Anfängern und Einsteigern sowohl sicher als auch anwenderfreundlich manövrieren. ActiveTrack ist bei der DJI Mini 2 zwar nicht an Bord, dafür hat die Drohne so genannte QuickShots – also intelligente Aufnahmemodi für coole und actionreiche Videos. Sogar Panorama-Aufnahmen sind mit der DJI Mini 2 auf Knopfdruck möglich. Natürlich ist die Drohne flugfertig aufgebaut und wird mit allerlei notwendigem Zubehör ausgeliefert. Wer etwas mehr investieren möchte, sollte die DJI Mini 2 Fly More Combo wählen. Diese kostet mit 599,- Euro nur unwesentlich mehr und bietet dank zusätzlichen Akkus oder einer Umhängetasche noch mehr Flugspaß und Portabilität.

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DJI Air 2S: Faltbare Super-Drohne für unter 1000 Euro

Mit der DJI Air 2S hat DJI eine neue Super-Drohne mit Faltmechanismus vorgestellt. Neben dem klassischen und bewährten DJI-Design verfügt die DJI Air 2S über eine 20-Megapixel-Kamera und einen 1-Zoll-Bildsensor. Damit kann die DJI Air 2S nicht nur hochauflösende Fotos, sondern auch 5,4K- oder 4K-Videos aufzeichnen. Natürlich wird die Kamera mit Hilfe einer mechanischen Bildstabilisierung (3-Achsen-Gimbal) stabilisiert, was sehr flüssige und ausgeglichene Videos zur Folge hat. Gegenüber der DJI Mavic Air 2 wurde vor allen Dingen auch die Hinderniserkennung oder das Übertragungssystem optimiert. So kann die DJI Air 2S entsprechende Hindernisse auch nach oben erkennen und mit Hilfe von DJI OcuSync 3.0 eine Signalverbindung zur Fernsteuerung mit bis zu 8 Kilometern Reichweite aufbauen.


DJI Air 2S im Test bei Drohnen.de

Wer auf der Suche nach einer leistungsstarken Drohne mit hoher Foto- und Videoauflösung ist, wird beim Marktführer DJI Innovations mit der neuen DJI Air 2S fündig. Diese verfügt nicht nur über die bereits erwähnte und sehr leistungsstarke Kamera, sondern auch über eine App-Steuerung, einen umfangreichen Lieferumfang, viele Aufnahme- und Flugmodi oder allerhand Sicherheitsfunktionen. Daher ist die DJI Air 2S auch besonders anwenderfreundlich und kann mit ein wenig Übung problemlos manövriert werden. Wer Erfahrungsberichte zur DJI Air 2S sucht, wird unter www.Drohnen.de fündig. Das Wissensmagazin informiert regelmäßig über neue Drohnen-Modelle – auch Tests, Reviews und Vergleiche (z.B. DJI Mavic Air 2 vs. DJI Air 2S) werden veröffentlicht. Wer also eine Drohne für Foto und Film kaufen möchte, sollte sich den ausführlichen Testbericht zur DJI Air 2S genauer ansehen.

Was muss ich beim Flug mit der DJI Air 2S beachten?

Prinzipiell ist die DJI Air 2S sowohl für Einsteiger als auch Anfänger konzipiert – die Flugsteuerung ist sehr einfach, intuitiv und selbsterklärend. Trotzdem gibt es einiges zu beachten, wenn man sich die neue Super-Drohne für unter 1000 Euro zulegen möchte. Hierzu gehört auch die Versicherungspflicht für die DJI Air 2S und andere Drohnen. Eine solche Haftpflichtversicherung ist nicht teuer und kann bereits für weniger als 50,- Euro pro Jahr abgeschlossen werden. Einen Vergleich der Versicherungsanbieter von Drohnen gibt es hier. Aber auch eine Registrierung beim Luftfahrt-Bundesamt ist notwendig, wenn man die DJI Air 2S steuern möchte. Zudem beinhaltet die neue EU-Gesetzgebung rund um Drohnen einen Führerschein – den kleinen Drohnen-Führerschein (EU-Kompetenznachweis A1/A3) oder den großen Drohnen-Führerschein (EU-Fernpiloten-Zeugnis A2). Welchen Drohnen-Führerschein man benötigt und welche Vorgaben für die DJI Air 2S notwendig sind, klärt folgender Artikel: https://www.drohnen.de/35905/dji-mavic-air2s-eu-gesetz/

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OBD- und andere Tuningmöglichkeiten für Hacker

In fast jedem Auto befindet sich die sogenannte OBD-Schnittstelle, die zahlreiche Daten auf den PC oder auf das Smartphone bringt. Einerseits geht es um das Auslesen von Fehlercodes, andererseits mitunter auch um das Chiptuning. Denn die Schnittstelle verspricht zahlreiche Tuningmöglichkeiten, sodass das Fahrzeug noch stärker wird.

Auch Autos kann man hacken

Was machen TÜV und Werkstatt zu Beginn eines Autochecks? Sie greifen zum Prüfgerät und verschaffen sich einen Überblick, wie es dem Motor und den diversen Sicherheitseinrichtungen – wie etwa dem Steuergerät im Fahrzeug – geht. Zudem gibt es auch

Informationen über Umwelt- und Abgaseigenschaften. Des Weiteren kann der Mechaniker auch den Fehlerspeicher des Autos auslesen. Schlussendlich muss nicht jedes Problem permanent auftreten – zudem gibt es immer wieder den klassischen Vorführeffekt, sodass der Wagen bestimmt nicht dann das Problem aufzeigt, wenn man sich in der Werkstatt bei einem Mechaniker befindet.

Hat man Zugang zum Netzwerk am Steuergerät des Wagens, so besteht aber auch die Möglichkeit, dass man jede Funktion steuern kann. Man öffnet Türen, startet den Motor oder verriegelt die Fenster. Funktionen, die vor allem Hacker ansprechen, weil man hier mit dem Computer auf vier Reifen ein neues Druckmittel gefunden hat. Denn Automobilhersteller wissen, dass sie noch mehr an den sicherheitstechnischen Elementen arbeiten müssen. Zu den bekanntesten Hackern gehören Chris Valasek und Charlie Miller, die einen Jeep Cherokee während der Fahrt gehackt haben, sodass dieser stehenbleiben musste. Zudem haben die beiden Hacker auch bewiesen, dass der Wagen auch vom Rücksitz aus gesteuert werden kann, sofern man am Laptop die passende Software installiert hat. Dass es natürlich auch Hacker gibt, die ihre Fahrzeuge aufmotzen, ist kein Geheimnis. So gibt es in München auch das erste Unternehmen namens „Carly“, das derartige Dienste anbietet. Heute dreht sich nicht mehr alles um Spoiler, ein tiefergelegtes Fahrgestell oder um Breitreifen – vielmehr gibt es heute die „digitale Verschönerung“.

Mehr Leistung für wenig Geld

Den Ursprung hat die Hacker-Szene im Chiptuning. Schlussendlich wurde mit Einsatz der Katalysatoren auch das elektronische Motorsteuergerät erforderlich, sodass in weiterer Folge das Benzin-Luft-Gemisch konstant gehalten werden konnte. Damals waren die Steuergeräte noch recht simpel, lasen aber ebenfalls Sensoren für Wasser- und Lufttemperaturen und auch die Gaspedalstellung aus. Informationen, die dazu führten, dass man die eingespritzte Kraftstoffmenge steuern konnte.

Noch heute ist die Lust am Chiptuning vorhanden – auch die Experten vom ADAC wissen, dass sich immer mehr Menschen für mehr Leistung interessieren, die für relativ wenig Geld erzielt werden kann. Zudem geht das „Aufmotzen“ des Wagens recht schnell und auch unkompliziert. Musste man vor Jahren noch die Chips von der Platine löten, so gibt es heute eben die OBD-Schnittstelle, über die der Wagen eine Spur besser wird. Mit Dongles geht die Sache besonders einfach – diese werden auf die Schnittstelle gesteckt, sodass dem Motorsteuergerät falsche Parameter, so beispielsweise eine sehr geringe Lufttemperatur, vorgegeben werden. Die Folge? Es kommt zu einer höheren Kraftstoffzufuhr.

 Spielereien am Auto sind nicht ungefährlich!

Natürlich sind derartige „Arbeiten“ nicht ganz ungefährlich. Wer sich für das klassische Chiptuning entscheidet, der riskiert, dass der Motor schon recht früh kaputt wird, nachdem man die Mehrleistung ausgeschöpft hat. Das passiert etwa durch einen höheren Ladedruck. Wer zudem noch günstige Produkte erwirbt, der spart oft an der Qualität, sodass mitunter das Steuergerät zu einem nicht mehr brauchbaren Ziegelstein wird. Das heißt, das Steuergerät wurde „gebrickt“. Das Ergebnis? Es muss ausgetauscht werden.

 

 

 

Bilder:

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https://pixabay.com/de/mustang-gt-rot-vereinigte-staaten-2338377/

 

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Ferngesteuerte Autos: Vergleiche und Tests

Ferngesteuerte Autos sind für viele Menschen nicht nur Spielzeug, sondern vielmehr ein ernstzunehmendes Hobby. Auf dem Markt der RC-Cars gibt es eine Vielzahl an ferngesteuerten Trucks, Buggy’s Rennwagen oder Monstertrucks. Damit der Weg vom Einsteiger-Modell zum Profi-Modell nicht allzu schwer fällt und sich die Enttäuschungen in Grenzen halten, hat sich die Vergleichsseite www.RC-Autos.de firmiert. In Vergleichen und Tests geht die Seite auf eine große Vielzahl an ferngesteuerten RC-Cars genauer ein. Der Fokus liegt dabei auf Einsteiger-freundlichen Modellautos, die bereits fahr- und betriebsbereit vom Hersteller aufgeliefert werden.


RC-Autos für Anfänger

Namhafte Marken und Namen im Bereich der ferngesteuerten RC-Cars sind Carson, Amewi, HPI, Tamiya und andere. Amewi bietet beispielsweise tolle, anfängerfreundliche und besonders schnelle Modellautos mit Fernsteuerung an. Die meisten Modellautos werden nach dem RTR-Prinzip entwickelt und ausgeliefert. Das bedeutet, dass das ferngesteuerte Modellauto bereits bei Auslieferung an den künftigen Piloten fahrfertig und betriebsbereit ist. Man muss keine Teile zusammenbauen oder elektrische Komponenten verlöten. Man muss nur den Akku des Autos laden und Batterien in die Fernsteuerung einlegen, um direkt losfahren zu können. Es gibt RC-Autos mit Verbrennungsmotor oder Elektromotor. Letztere Elektromotoren – meist in Form eines langlebigen Brushless-Elektro-Motor – finden bei bereits günstigen Modellautos Anwendung. Die Vorteile eines Elektromotors in einem RC-Car statt eines Verbrennungsmotors überwiegen – keine Wartung, kaum Verschleiß und die ungefährliche sowie einfache Nutzung sprechen für sich.

Onroad-Autos, Offroad-Autos und Maßstab

Es gibt natürlich auch verschiedene Formen und Varianten an ferngesteuerten Autos. So unterscheidet man beispielsweise zwischen so genannten Onroad-Modellen und Offroad-Modellen. Wie die Namensgebung schon verrät, wird so die Geländetauglichkeit des Fahrzeugs beschrieben. Offroad-Modelle wie Monstertrucks oder Truggy’s können auch abseits der Straßen – auf unbefestigtem und lockerem Untergrund – verwendet werden. Karosserie, Federung oder Radgröße und Reifenprofil sind perfekt für hügelige und unebene Strecken abgestimmt. Onroad-Autos können ihr volles Potenzial hingegen ausschließlich auf ebenen, befestigten und möglichst glatten Strecken ausspielen. Für Einsätze abseits der Straße sind Onroad-Autos nicht gemacht. Dafür erreichen Onroad-Autos höhere Geschwindigkeiten. RC-Drifter können auf ebenen Straßen sogar driften und die Reifen qualmen lassen. Bei Offroad-Autos kommt es hingegen vorrangig auf die Geländetauglichkeit und das fahrerische Können des Piloten an. Geschick und ein wenig Glück sind bei extremen Offroad-Rennen mit RC-Monstertrucks oder RC-Buggy’s gefragt. So oder so haben beide Arten ihre Daseinsberechtigung und fordern den Fahrer unterschiedliches Geschick und Können ab. Darüber hinaus gliedert man RC-Autos in Maßstäbe ein. Mit dem Maßstab eines RC-Autos lässt sich die Größe der Miniatur-Ausführung im Vergleich zum echten Vorbild sehr genau definieren. Es gibt RC-Autos im Maßstab 1:32 bis zu 1:5. Weit verbreitet und entsprechend beliebt sind ferngesteuerte Autos im Maßstab 1:8, 1:10 oder 1:18.

Tests und Erfahrungen rund um RC-Autos

RC-Autos eignen sich nicht nur aus eigenem Interesse oder eigenem Hobby, sondern auch als Geschenk. Günstige RC-Cars liegen im Bereich von 30,- bis zu 50,- Euro. Wer rund 150,- Euro investiert, darf bereits ein recht gutes ferngesteuertes Auto in den Händen halten. Der Markt an ferngesteuerten Autos ist sehr unübersichtlich, weshalb die Seite RC-Autos.de einen entsprechenden Vergleich der besten ferngesteuerten Autos veröffentlicht hat und diesen ständig aktualisiert. Mit dabei sind Marken und Hersteller wie Amewi, Absima, ARRMA, Axial, Dromida, EZ-Power, Nanda-Racing, Pro-Line Racing, Schumacher, Serpent, Team C, Team Durango, Team Magic oder Traxxas. Es gibt viele News und Infos rund um die besten RC-Truggy’s, RC-Buggy’s, RC-Crawler, RC-Monstertrucks, RC-Drifter, RC-Rennwagen oder RC-Rallyeautos.

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Fünf Geschenkideen für Autofreunde und Tuning-Fans

Deutschland ist das Land des Automobils – Marken wie Volkswagen, BMW, Mercedes-Benz oder Porsche haben das Automobil in mehr als einem Jahrhundert nachhaltig geprägt. Entsprechend tummeln sich im Land des PKWs viele Autofreunde und Tuningfreunde. Doch was schenkt man einem Autofreund und Tuning-Fan? Wir haben fünf verschiedene Geschenkideen für Auto-Fanatiker, die praktisch, cool und stylisch sind.


Markenidentität durch Accessoires und Lifestyle-Produkten

Geschenke müssen nicht immer teuer sein – auch nicht dann, wenn es sich um ein Geschenk für einen Auto- und Tuningfan handelt. Bereits kleinere Accessoires können einem Tuning- und Autofan ordentlich Freude bereiten. Dazu gehören beispielsweise Schlüsselanhänger mit einem Markenlogo, Gürtelschnallen, Kugelschreiber oder Handyhüllen. Viele dieser Accessoires werden mit Lizenz produziert, andere Accessoires sind hingegen direkt beim Hersteller erhältlich. Marken wie VW, Audi, BMW, Porsche oder Mercedes-Benz führen im hauseigenen Zubehör-Programm umfangreiche Kollektionen, so dass das Sortiment an Fanartikeln und Lifestyle-Produkten von Schlüsselanhängern, Aufklebern, Schreibutensilien, Rucksäcken, Geldbörsen, Flaschen und Tassen bis hin zu Regenschirmen oder Büchern und Kalendern reicht. Ein typisches Beispiel ist die BMW Lifestyle-Kollektion, in der für jeden BMW-Fan das passende Produkt erhältlich ist. Aber auch von anderen Marken wie von Audi gibt es Fan-Artikel.

Immer sauber: Pflegeprodukte für Autoverliebte

Polituren, Wachse, Insektenentferner oder gar Duftbäume und Wunderbäume eignen sich ebenfalls als günstiges Geschenk für Autoverliebte. Das Zubehör an Pflege- und Reinigungsprodukten ist extrem vielfältig, so dass man hier in jeder Preisklasse ein originelles und zugleich nützliches Geschenk findet. Namhafte Hersteller wie Sonax oder Meguiar‘s bieten eine hohe Qualität zu einem angemessenen Preis. Beliebt und empfehlenswert sind auch Pflegesets fürs Auto, so dass der Autoverliebte sofort mit der Reinigung, Versiegelung und langanhaltenden Pflege seines Schätzchens loslegen kann.

Heizkissen und Sitzschoner: Wohlig warm und gemütlich

Autofahrerinnen und Autofahrer können heutzutage kaum noch auf eine Sitzheizung verzichten. Doch nicht jedes Auto ist bereits ab Werk mit einer Sitzheizung ausgerüstet. Zudem ist das Nachrüsten einer Sitzheizung je nach Automodell und Automarke vergleichsweise teuer. Deshalb bieten sich Heizmatten und Heizkissen fürs Auto und andere tolle Innenraum-Gadgets fürs Auto besonders gut als Geschenk an. Heizkissen und Heizmatten fürs Auto werden einfach wie ein Sitzbezug oder Sitzschoner auf dem serienmäßigen Sitz aufgelegt und per Kabel mit dem Zigarettenanzünder bzw. 12V-Anschluss im Auto verbunden. Manche Heizmatten fürs Auto können sogar mehrstufig eingestellt werden. Heizkissen wärmen sowohl Rücken, Nieren und Gesäß – manche Modelle bieten sogar eine Massagefunktion.

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Werkzeuge und Reparaturprodukte

Autoverliebte und Autofans werden sich in aller Regel auch über Werkzeuge und verschiedene Produkte zur Reparatur oder Wartung freuen. Typische Werkzeuge sind Drehmomentschlüssel, Wagenheber oder Ratschen und Knarren. Je nach Know-how des Beschenkten gibt es auch verschiedene KFZ-Spezialwerkzeuge zum Verschenken. In jedem Fall bieten sich Werkzeuge zum Verschenken an, da man sie immer gebrauchen kann – egal ob Hobby-Schrauber oder einfacher Autofahrer.

Komfort- und Sicherheitszubehör

Auch im Bereich des Komfort- und Sicherheitszubehörs fürs Auto gibt es viele Dinge, die nicht gleich das Budget sprengen müssen. Günstiges Autozubehör wie Fußmatten, Feuerlöscher, Einstiegsbeleuchtungen oder Abdeckplanen und Kennzeichenhalter sind günstig und bieten sogar eine Personalisierung. Beispielsweise kann man Fußmatten mit Logo oder Kennzeichenhalterungen mit speziellem Aufdruck verwenden, um dem Geschenk einen persönlichen Charakter zu verleihen.

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Bremsen einfahren und einbremsen: Ist das notwendig?

Die Bremsen eines Kraftfahrzeugs gehören den sicherheitsrelevanten Bauteilen an und sollten daher nur durch eine Kfz-Meisterwerkstatt gewartet und repariert werden. Um Schäden nach einer Erneuerung der Bremsen zu vermeiden, empfehlen viele Kfz-Werkstätten das Einbremsen und Einfahren der Bremse. Doch ist das Einbremsen der Bremse im Rahmen einer Bremsen-Erneuerung wirklich notwendig? Und gibt es spezielle Einfahrhinweise für Bremsen?


Auto-Bremsen: Hohe Hitzebelastung durch Reibung

Moderne Scheibenbremsen setzen sich insbesondere auch den Bremsscheiben und den Bremsbelägen zusammen. Der Bremsbelag liegt dabei vollständig auf der Bremsscheibe auf und sorgt gemeinsam mit der Bremsscheibe für eine mechanische Reibung, was wiederum die Verzögerung des Rades und eine entsprechende Negativbeschleunigung des Autos zur Folge hat. Bei der Reibung zwischen Bremsscheibe und Bremsbelag entsteht aber auch Wärme, die vorrangig in der Bremsscheibe gespeichert wird. Für eine optimale Wärmeabfuhr verfügen moderne Bremsscheiben beispielsweise über eine Innenbelüftung bzw. innen liegende Kühlluftkanäle. Durch die kleinen Kanäle wird die Fläche zur Wärmeabgabe an die Umgebungsluft vergrößert. Sportbremsscheiben gibt es darüber hinaus in gelochter oder geschlitzter Ausführung. Gelochte oder geschlitzte Bremsscheiben verfügen über Bohrungen oder schräg nach außen verlaufende Nuten. Durch geschlitzte oder gelochte Bremsscheiben wird einerseits die Wärmeabfuhr und andererseits das Ansprechverhalten verbessert.

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Bremsen einfahren und einlaufen: Tipps und Tricks

Nach dem Wechsel der Bremsanlage bzw. nach dem Wechsel der Bremsscheibe und der Bremsbeläge raten viele Kfz-Werkstätten zu einer gemäßigten Fahrweise und dem schonenden Einfahren der Bremsen. So ist es empfehlenswert, nach dem Wechsel der einzelnen Komponenten möglichst extreme Bremsungen zu vermeiden. Während der Einfahrphase von Scheibenbremsen sollten Schock- und Gewaltbremsungen möglich vermieden werden. So verhindert man einen Wärmeschock der Bremsscheiben. Nimmt man bei neuen Bremsen extreme Bremsungen vor, kann sich die Bremsscheibe irreversibel verziehen. Während der ersten 300 Kilometer Fahrleistung  nach dem Wechsel der Bremsscheiben sollte man eine Überbeanspruchung der Bremsen vermeiden. So können sich die Reibflächen von Bremsscheibe und Bremsbelag optimal aufeinander anpassen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann mit den neuen Bremsscheiben und Bremsbelägen eine gesonderte Einfahrphase vornehmen. Sinn und Zweck: Durch die Einfahrphase erzwingt man das Einbremsen innerhalb kürzester Zeit. Profis empfehlen, während der Einfahrphase etwa 20 bis 30 Bremsungen aus mittlerer Geschwindigkeit von etwa 100 Kilometern pro Stunde auf 50 Kilometer pro Stunde vorzunehmen. Diese Bremsungen sollten möglichst sanft und mit einer Bremsdauer zwischen zwei bis drei Sekunden vorgenommen werden. Zwischen den Bremsvorgängen ist auf eine entsprechende Abkühlzeit von zwei bis drei Minuten zu achten. Wer eine Einfahrphase von PKW-Scheibenbremsen vornimmt, sollte eine Behinderung und Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer möglichst vermeiden.

Was passiert, wenn neue Bremsen überstrapaziert werden?

Eine Überbeanspruchung neuer Bremsen kann für einen Wärmeschock und insofern für ein Verziehen der Bremsscheiben sorgen. Wer mit neuen Bremsscheiben noch während der Einfahrphase eine extreme Bremsung vornimmt, muss unter Umständen mit quietschenden Bremsen, Bremsenrubbeln sowie einer verkürzten Lebensdauer von Bremsscheiben und Bremsbelägen rechnen. Nach dem Wechsel der Bremsscheiben und Bremsbeläge sollte man auch Bremsungen aus extrem hohen Geschwindigkeiten vermeiden, da die entstehende Wärme bei höheren Geschwindigkeiten exponentiell ansteigt.

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Keramikversiegelung: Kosten, Preise und Vorteile

Immer wieder hört man im Bereich der Tuningszene von der so genannten Keramikversiegelung. Die Keramikversiegelung ist ein Trend, der nicht nur im Bereich des Tunings, sondern auch im Bereich der allgemeinen Autopflege und Autowartung immer wieder erwähnt wird. Doch was zeichnet eine Keramikversiegelung aus? Und wo liegen die Kosten einer professionellen Keramikversiegelung? Wir klären auf und geben Tipps zum Thema „Quartz Coating“ im Zusammenhang mit der Lackpflege.


Von der Nano-Technologie zur Keramikversiegelung

Im Bereich der Autopflege hört man immer wieder von vielerlei verschiedenen Pflegeprodukten. Neben dem klassischen Auto-Shampoo und Auto-Wachs oder der konventionellen Auto-Politur feiert derzeit die innovative Keramikversiegelung ihren Siegeszug unter eingefleischten Autofans und Tuningfans. Eine Keramikversiegelung ersetzt weder das Waschen noch das Polieren eines Autos, sondern fungiert eher als Alternative zum klassischen Wachsen und fungiert somit als Langzeitveredelung. Die Keramikversiegelung ist eine neuartige Form der Oberflächenversiegelung im Bereich der Autolacke. Dabei wird die Keramikversiegelung auch als „Quartz Coating“ bezeichnet und häufig mit einer Nanoversiegelung verwechselt. Denn unter einer Nanoversiegelung kann man verschiedene Formen der Autopflege verstehen. Der Begriff „Nano“ steht dabei für die Nano-Technologie, die sowohl im Bereich der Shampoos, Polituren, Glasreiniger, Detailer oder Wachse Einzug gefunden hat. Nano-Technologien gibt es auch im Bereich der Scheibenversiegelung. Schlichtweg versteht man unter Nano-Pflegeprodukten chemische Pflegeprodukte, die dank Nano-Technologie im Vergleich zu konventionellen Produkten einen höheren Wirkungsgrad aufweisen. Das Abperlen von Wassertropfen – der umgangssprachliche Lotuseffekt – basiert beispielsweise auf der Nano-Technologie. Doch was ist nun eine Keramikversiegelung?

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Keramik-Versiegelung: Abriebfest und langanhaltend

Unter einer Keramikversiegelung versteht man eine transparente und damit nicht sichtbare Oberflächenversiegelung und Oberflächenveredelung. Die Keramikversiegelung ist nicht nur transparent, sondern auch farb- und geruchsneutral. Genau genommen kommt bei der Keramikversiegelung das chemische Element Silizium auf Polymerbasis zum Einsatz. Silizium ist ein ungiftiges Halbmetall und ähnelt im Rahmen der Lackpflege einer flüssigen Panzerglasbeschichtung. Insofern kann die Keramikversiegelung bei allen erdenklichen Lacken – vom Uni-Lack bis hin zum Metallic-Lack – vorgenommen werden. Ein wichtiger Vorteil der Keramikversiegelung ist, dass der Lack besonders langanhaltend versiegelt und damit gegen Witterungsbedingungen geschützt ist. Professionell durchgeführte Keramikversiegelungen können ihre Wirkung auch noch nach fünf bis sieben Jahren entfalten. Die klassische Autoversiegelung mittels Autowachs hält hingegen nur einige Autowäschen durch. Der Grund für die enorme Beständigkeit und Haltbarkeit ist, dass die Keramikversiegelung vergleichsweise abriebfest ist. Auch nach einigen Autowäschen sorgt die Keramikversiegelung für einen entsprechenden Schutz des Autolacks.

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Das auf dem Serienlack aufgebrachte, keramische Material schützt vor Kratzern und bewahrt dabei die Glanz- und Tiefenwirkung des Autolacks. Darüber hinaus schützt eine Keramikversiegelung vor Korrosion, UV-Strahlung, Vogelkot und Insektenresten, Bauharzen oder Streusalz sowie Säuren, Laugen und anderen nicht pH-neutralen Stoffen. Durch die Keramikversiegelung werden die danach folgenden Autowäschen einfacher und zeitsparender. Neben der hohen Tiefenwirkung des Lacks profitiert man bei einer keramischen Autoversiegelung durch einen schmutzabweisenden Nebeneffekt – der Lotus- bzw. Nanoeffekt ist also auch bei der Keramikversiegelung inklusive.

Was kostet eine Keramikversiegelung?

Bevor die langanhaftende Oberflächenbeschichtung vorgenommen wird, sollte der Lack des Fahrzeugs gründlich gereinigt und poliert werden. Kratzer werden durch die Keramikversiegelung nicht unsichtbar, sondern müssen vor dem Auftragen der Keramikversiegelung durch mehr oder weniger mühsames Polieren oder Nassschleifen entfernt werden. Eine professionelle Keramikversiegelung geht daher immer mit einer klassischen Aufbereitung des Lacks einher. Eine Reinigung mittels Wasserdampf und Reinigungsknete, eine Politur gegen Kratzer und Hologramme sowie eine Neutralisierung des Lacks sind meist im Service der PKW-Aufbereitung inbegriffen. Die eigentliche Keramik-Versiegelung sowie die Härtung unter Wärmestrahler ist sozusagen das i-Tüpfelchen, das für langanhaltenden Glanz und abriebfesten Schutz sorgt. Die Kosten einer Keramikversiegelung können je nach Größe des Fahrzeugs variieren. Für ein typisches Auto der Kompakt- und Mittelklasse werden etwa 500,- bis 600,- Euro fällig. Bei SUVs und Geländewagen kann eine Profi-Keramikversiegelung gut und gerne um die 600,- bis 800,- Euro kosten. Abgesehen vom Autolack eignet sich die Keramikversiegelung auch zur Pflege von Felgen oder Bauteilen im Innenraum.

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